Bagan & Goteik Viadukt

Mingalabar

Nach dem wir Tobi und Steven bereits in Chiang Mai getroffen haben, wollte es der Zufall, dass wir sie in Bagan wieder trafen. Wir erforschten die unzähligen Pagoden mit E-Bikes. Allerdings waren es nicht E-Bikes wie wir es vermutet haben, sondern Elektroroller. Damit ging es auch und es war sehr angenehm. Ausserdem konnten wir endlich über „meine“ Eisenbahnbrücke fahren!

Am Mittwoch (30.11) mieteten wir ein Elektroroller und fuhren in das Pagodenfeld.

Bagan

Es war unglaublich schön und schwer zu beschreiben. Schaut einfach unsere Fotos an. Am Donnerstag (1.12) trafen wir Tobi und Steven. Wir mieteten uns drei Roller. Steven und Claudia fuhren jeweils alleine herum, während Tobi und ich uns einen Roller teilten. So verging unsere Zeit in Bagan sehr schnell.

Caudia, Steven und Tobi

Auf unserer Reise kamen wir bereits mit den verschiedensten Transportmitteln von A nach B. Wir stiegen in Flugzeuge, fuhren mit einem Bus, Minivan, Zug und Taxi. Mit Booten machten wir bis jetzt nur Rundfahrten. Höchste Zeit dies zu ändern! Am Freitag (2.12) stiegen wir somit um 5:00 Uhr früh (!) in Bagan in ein Schiff, welches uns nach Mandalay brachte.

In Mandalay verbrachten wir nur eine Nacht. Wir reisten am Samstag (3.12) weiter nach Pyin Oo Lwin. In Pyin Oo Lwin gab es nicht sehr viel zu sehen. Wir verbrachten da einen gemütlichen Tag, denn wir mussten am nächsten Morgen wieder früh aufstehen. Wir wollten am Sonntag (4.12) mit dem Zug nach Hispaw fahren. Es war nicht irgendein Zug bzw. Zugstrecke, sondern die Strecke welche über das Goteik-Viadukt führt. Bei mir war die Vorfreude riesig. Ich konnte mir einen Traum erfüllen. Endlich konnte ich dieses Meisterwerk der Technik hautnah und live erleben.

Offenbar war ich nicht der Einzige Technikfan an Board. Als wir am Bahnhof ankamen um Tickets zu kaufen, wurde uns mitgeteilt, dass die „Upper-Class“ ausgebucht sei. Somit buchten wir für die siebenstündige Fahrt die Holzklasse (Ordinary Class). Uns war es egal und wir waren auch nicht die einzigen Touristen, die es so gemacht haben. Der Zug war fast zur Hälfte mit Touristen gefüllt. Das hat mich dann doch ein wenig überrascht.

Sehr günstigses Zugticket. Für eine siebstündige Fahrt haben wir 90 Rappen bezahlt. Allerdings fliesst ein Teil davon in eine Lebensversicherung. Stärkt nicht umbedingt das Vertrauen ;-)

Sehr günstigses Zugticket. Für eine siebstündige Fahrt haben wir 90 Rappen bezahlt. Allerdings fliesst ein Teil davon in eine Lebensversicherung. Stärkt nicht umbedingt das Vertrauen 😉

Als wir nach fast drei Stunden an der Brücke ankamen, war ich nicht enttäuscht. Die Brücke ist sehr beindruckend. Sie wurde innerhalb von nur acht Monaten von einer amerikanischen Firma gebaut. Damals war Myanmar noch Teil des Britischen Empires. Um die Dimensionen vor Augen zu führen zitiere ich hier gerne Wikiepdia:

Der Viadukt erstreckt sich von einem Ende zum anderen über 15 Stütztürme mit Spannweiten von jeweils 12 Meter und einem Doppelturm von 24 m auf einer Gesamtlänge von 689 Meter. Die 15 Türme tragen 10 Fachwerkträger von je 37 m Länge, 6 Plattenträger mit je 18 Meter und einen Ansatzträger von 12 Meter. Die Konstruktion bringt die Brücke auf eine Höhe von 250 Meter über Flussniveau. Die Höhe der Brücke vom Schienendeck bis zum Fundament des höchsten Turmes beträgt 102 Meter.

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In Hispaw angekommen, stellten wir fest, dass diese Ortschaft eher langweilig für Sightseeing ist. Ursprünglich wollten wir hier ein wenig länger bleiben und noch Wandern gehen. Da wir aber am Inlesee drei Tage verloren haben, haben wir die Wanderung gestrichen. Am Abend gingen wir ins angeblich beste Restaurant in Myanmar. Wir bestellten Tortillas und bekamen eine Art Rösti. Ich bin mir sicher, dass noch nicht viele Leute unter euch schon mal Rösti in Myanmar gegessen haben. 😉

Am Montag (6.12) fuhren wir mit einem Minibus wieder zurück nach Mandalay. Hier werden wir auch bis am Freitag (9.12) bleiben bevor wir dann mit Flugzeug, Nachtzug und Fähre nach Koh Tao in Thailand reisen werden.

 

Bis bald…

8 Gedanken zu „Bagan & Goteik Viadukt

  1. clöidi i be soooo stolz of di! 😍 hesch super gmacht!! ond ofe yves natürlech ou, wöu er emmer so früeh uufstoht 😂😂 die brugg gseht beiidruckend uus, weiss ned öbs mer wohl gsi wär dete droffe… ond de ritter ond s’burgfröilein send oberkuul…. ehr machets superguet aui 🏆😊😙

  2. Hey, immer wieder so schöni Fotoni👍🏼😃 gniesset’s wiiter. Isch de Samichlous hüt o bi öich verbicho? 😘

    • Danke! 🙂 Nei aber es het e vöu hotels so wiehnachtböim ufgstellt. die send meeega kitschig (grusig) belüchtet ond gschmöckt 😀

  3. Hallo dir zwei. Jetz hani öi brichte gläse und me grad vergässe😊. Es sich spannend u interessant was dir aufs erläbet und föteli si der hammer👍. Gute das viadukt längt mir bildlich 😂. Es sich super wie dir das machet!!! U no i kochkunscht igfüehrt wärdet😋😋Witer so u geniessest und d Wärme ou. Ganz liebe grüessli u weiterhin viel gfröits😘😘

    • Hoi Goti,

      Danke füre Kommentar. Schön wenns dir gfaue het z läsä 🙂 Hüt fouge de no mou es paar Fotos.

      Guk

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