Unsere ersten Schritte in China

Am 16. September um 7:30 Uhr bestiegen wir das letzte Mal die Transsibirische Eisenbahn. Wir reisten von Ulaanbaatar nach Peking. Die Fahrt dauerte ungefähr 28 Stunden. Auch die letzten paar Kilometer der insgesamt 7622 Kilometer seit Moskau verliefen ohne grosse Probleme.


In Peking angekommen hatten wir den ersten kleinen Kulturschock unserer Reise. Es war heiss, laut, wir hatten noch kein Bargeld und überall hatte es sehr viele Menschen. Es gibt ja soooo unglaublich viele Chinesen in China 😉 Die Chinesen sind zwar meistens nett zu uns (ausser einmal mehr die Taxifahrer) und lächeln uns auch oft an, aber ihr verhalten ist für uns doch ein wenig gewöhnungsbedürftig:

  • Während dem Essen wir geschmatzt und gerülpst. Man könnte jeweils denken Bud Spencer und Terence Hill essen gerade am Nebentisch. Zum Leidwesen von Claudia habe ich mir das rülpsen auch schon ein wenig angewöhnt. Schliesslich bedeutet es hier, dass einem das Essen schmeckt und ich bin ja gut erzogen worden 😊 (ausserdem darf ich das zu Hause nicht und finde es eigentlich ganz cool)
  • In Warteschlangen wird sehr dreist gedrängelt und nach vorne gedrückt. Und wenn wir dreist meinen, dann ist es wirklich dreist. Selbst die Omis und Chinesen die zwei Köpfe kleiner und nur halb so breit sind wie ich kennen da kein Pardon.
  • Egal wo: Wenn man Schleim im Hals hat, würgt man den (extrem laut) hoch und spuckt den Schleim anschliessend auf die Strasse.
  • Die Chinesen kennen nur eine Lautstärke: LAUT! Beim Telefonieren hält man das Telefon ein paar Zentimenter von sich entfernt in der Hand und schreit rein. Wir vermuten ausserdem, dass die meisten Lautsprecher auch gar keinen Lautstärkenregler haben, für was auch!

Unsere Zeit in Peking verbrachten wir vor allem mit Sightseeing. Wir besuchten die Sehenswürdigkeiten der Stadt (Himmels- und Sommerpalast, die verbotene Stadt, das Olympiaviertel) und machten einen Tagesausflug an die grosse Mauer. Wir liefen jeden Tag über 18’000 Schritte.

Die Mauer war sehr eindrucksvoll. Allerdings war es auch anstrengend. Es war heiss und die Treppen auf der Mauer sind ziemlich steil.


Seit gestern sind wir in Pingyao. Pingyao ist eine kleine Stadt in China und eine der wenigen Städte mit einer gut intakten Altstadt. Es ist hier fast wie im Ballenberg. Wir fuhren mit dem Zug hierhin. Der Zug erreichte Geschwindigkeiten von 300km/h. Ziemlich schnell 😉 Am Montag fahren wir dann weiter nach Xi’an. Von da gibt es dann den nächsten Bericht.

Liebe Grüsse,
Claudia & Yves

Die Fotos findet ihr wie immer hier.

6 Gedanken zu „Unsere ersten Schritte in China

  1. Hallo Zäme
    Schön von euch zu lesen. Ist ja spannend was ihr alles erleben dürft. Geniesst weiterhin die Reise und gäbet sorg👍😀👍
    Übrigens Yves wir haben am Pulling deinen Bruder Jan kennen gelernt. War nett mit ihm ein paar Worte zu wechseln.
    Liebi Gruess
    Karin und Markus

    • Hoi zämä,
      Das ha ig mit becho 🙂 Er hets schön gfungä, dass dir ihm sit go hoi sägä! D Claudia und ig chöme de nöchst Johr ou mit.
      Glg

  2. Liebi globetrotters
    Was erläbe der au alles schöni ond ufregends…de wahnsenn! Cool, dass mer emmer so tolli föteli döfe ahluege ond öichi kommentar läse….esch ächt spannend…gnüssed öichi freiheite dor d wält zreise ond vell frömds kenne z lehre….das tuet guet…ond öis au devo z erfahre😍
    Gändech sorg. Wönsche wiiterhen vell spass ond fröi mi of wiiteri news…
    Gratulation der claudia zom gottitom❤️

    • Liebi Annemarie,
      Merci für die Kommentar. Isch immer schön öbbis z lese. De wüsse mir ou, dass es wert isch z schribe 🙂 Mir sis ou am gniesse. Und so wies usgseht chöme mir ou bis nach Hongkong ohni einisch i Flüger izstige!
      Liebi grüess,

  3. Mini Liebe😊
    Danke viu mou für eui spannende brichte u die tolle fotis😘
    jojo yves, mängisch isch dä spruch vom guet erzoge ganz gäbig gäu?😂
    i wünsche euch witerhin ä gueti reis u viu spannendi erläbnis mit lüt u land😊machets guet u heit sorg😊
    liebi grüess u ä feschte drücker😊😘mami😘😘😘

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