Paläste für das Volk

Привет liebe Freunde!

Es ist endlich soweit! Wir sind in Moskau (bzw. waren es). Eine Stadt die für mich aus unerklärlichen Gründen eine magische Anziehungskraft hat. Eine Stadt an die ich viele Erwartungen habe. Vorneweg; ich wurde nicht endtäuscht.

Am 9.August fuhren wir von Sankt Petersburg nach Moskau. Die Strecke beträgt rund 650km. Das entspricht 3-mal der Nord-Süd-Ausdehnung und 1,8-mal der West-Ost-Ausdehnung der Schweiz. Für uns Schweizer eine gewaltige Strecke. Die Russen sehen das ein wenig entspannter. Für die Strecke benötigten wir 4 Stunden. Dafür waren wir mit modernen Sapsan-Zügen unterwegs.

Das neue und alte Moskau in einem Bild. Was Lenin wohl davon halten würde?

In Moskau schauten wir uns vor allem Paläste an. Am ersten Tag die Paläste für das Volk und am zweiten Tag die alten Paläste der Zaren (Kreml). Am ersten Tag waren für diesen Zweck mit unserem Guide Ivan unterwegs. Den Kreml entdeckten wir auf eigene Faust.

Station Komsomolskaja – die wohl schönste U-Bahn Station der Welt.

Wenn man in Moskau von den Palästen für das Volk spricht, meint man die U-Bahn. Hört sich speziell an, aber wer sie einmal gesehen hat weiss wieso. Die Zahlen und die Bilder dazu sind unglaublich. Ich versuche es euch mal aufzuzeigen:

  • Die U-Bahn wird täglich von 9 Millionen(!) Menschen benützt.
  • Das Liniennetz ist 346,2 km lang.
  • 206 Stationen werden von der U-Bahn bedient.
  • In den Hauptverkehrszeiten (7–10 sowie 17–20 Uhr) fahren die Züge auf den meisten Linien in einem Abstand von 1,5 bis 3 Minuten, sonst alle 2 bis 4 Minuten, nach Mitternacht nur noch alle 5 bis 10 Minuten.
  • Die Station Park Pobedy liegt 84 Meter unter der Oberfläche. Die beträgt Rolltreppen 126 Meter und umfasst 740 Stufen.
  • Informationen zu der U-Bahn sind in den Stationen praktisch nur in Russisch

Mit dem letzten Punkt hatten Claudia und ich so unsere Mühe 😉 Da wir aber dies schon im Vorfeld wussten, hatten wir die APP für die Moskauer U-Bahn bereits auf unserem Smartphone installiert. Dadurch konnten wir uns immer irgendwie orientieren. Wir sind jedes Mal auf Anhieb an unser Ziel gekommen (dafür wäre doch ein wenig Lob in den Kommentaren angebracht 😉).

Viele Leute berühren beim vorbeigehen die Nase des Hundes. Dies soll Glück bringen.

Man spricht von Palästen für das Volk oder von den unterirdischen Palästen, weil zahlreiche Stationen innerhalb des Stadtzentrums von den Sowjets sehr prunkvoll ausgestattet wurden. Ihr müsst dazu unbedingt unsere Fotos anschauen!

Am zweiten Tag besuchten wir den Roten Platz (da hielten die Sowjets ihre Militärparaden ab), den Kreml, das Bolschoi Theater und die Basilius-Kathedrale. Da es aber überall sehr viele Touristen hatte und man dadurch überall lange anstehen musste, entschlossen wir uns dagegen die Bauten auch von innen zu besichtigen.

Basilius-Kathedrale das wohl berühmteste Denkmal in Moskau

Moskau ist eine unglaublich schöne und tolle Stadt. Wäre die Visumsgeschichte nicht, würden Claudia und ich definitiv öfters in Moskau sein.

3 Gedanken zu „Paläste für das Volk

  1. Grosses Lob heit dir euche wäg dür Moskau gfunge😂👍🏼

    Sehr cool fingi au düet dir üs mit Wikipedia no diversi Usdrück erkläre! Danke😘

    Viu Spass witerhin i däm grooosse Land😊

  2. großartig händer das gmacht!!! i verloufe mi jo scho z’hamburg… irgendwie mache euchi erklärige luscht zum reise 😊 die ubahne send wahnsinn, wie müend di erscht in natura uusgseh, wenn si scho of de föteli so beeindruckend sind!! 😯 händ sorg ond i freue mi, zäme mit euch dörfe onderwägs z’si! 😘

  3. Jo Yves sack stark👍🏽aber wär heut vo euch öpis angers erwartet😂nämlich niemer. Ig hätmi u jedefau verloffe. In dänke mi chasech das ou a Hand vo de föteli net wirklich vorsteue🙄. Dir machet das gute wiiiter so👍🏽🤗👍🏽🤗

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